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Fraport AG

Mobile First als Schlüssel zu +1.000 Azubi-Bewerbungen bei Fraport

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+1.000 Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr
Deutlich reduzierte „Time-to-Apply“ für Bewerbende
Anzahl der Azubi-Bewerbungen auf Rekord-Niveau

Die Fraport AG ist als Betreiber des größten deutschen Flughafens nicht nur einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Rhein-Main-Region, mit jährlich 250 bis 300 Auszubildenden in über 20 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen zählt Fraport zusätzlich zu den drei größten Ausbildungsbetrieben der Region.

Ausbildung ist bei Fraport kein Nebenprojekt, sondern ein strategischer Hebel zur Sicherung des operativen Geschäfts – von Technik über Service bis hin zu sicherheits- und betriebsrelevanten Ground Operations.

Herausforderung

Schrumpfender Markt trifft auf komplexe Zielgruppen

Der Ausbildungsmarkt steht seit Jahren unter Druck und der Wettbewerb um geeignete Schulabsolvent:innen verschärft sich weiter:

  • Heterogenes Ausbildungsportfolio: Viele unterschiedliche Berufsbilder führen zu sehr unterschiedlichen Bewerber:innengruppen – mit variierenden Erwartungen, Informationsbedürfnissen und Entscheidungswegen.
  • Sinkende Zahl von Schulabsolvent:innen: Seit Anfang der 2000er Jahre nimmt die Zahl kontinuierlich ab und bleibt bei ca. 760.000. Gleichzeitig verlassen rund 50.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss.
  • Trend Richtung Studium: Die duale Ausbildung konkurriert zunehmend direkt mit Hochschulangeboten. Klassische Argumente reichen immer seltener aus, um junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern.
  • Hohe No-Show-Rate: Da junge Talente die Ausbildung oft nur als Backup-Plan zum Studium wahrnehmen, erscheinen sie teilweise nicht zu Gesprächen, was Planbarkeit und Prozesskosten belastet sowie die Rate der Frühfluktuation nach oben treibt.

Bei Fraport kommt ein weiterer, sehr konkreter Hebel hinzu: die Candidate Experience auf dem Smartphone. Die Gen Z ist mehr als alle anderen Zielgruppen auf ihrem Smartphone unterwegs, was bedeutet: Mehr als 90 % der Zugriffe auf die Karriereseite erfolgen mobil. Der vorherige Bewerbungsprozess war jedoch nicht konsequent „Mobile First“ gedacht. Registrierungshürden, zu viele Schritte und fehlende Smartphone-Optimierung sorgten dafür, dass potenzielle Auszubildende abgesprungen sind, bevor die Bewerbung überhaupt abgeschickt wurde.

Die Leitfrage war daher klar: Wie muss ein Bewerbungsprozess aussehen, damit er zur „Mobile-First“-Realität der Generation Z passt und die Bewerbungshürden konsequent abbaut?

Die Karriereseite der Fraport AG

Lösung & Implementierung

Für Fraport war klar, es muss ein strategischer Perspektivwechsel her: Weg von „Wie erfassen wir möglichst viele Informationen?“ hin zu „Wie einfach kann man sich bei uns bewerben?“ Dafür implementiert Fraport den talentsconnect JobShop als zentralen Recruiting-Hub für Ausbildung und duales Studium, aber auch für andere Stellen.

Mobile First als Standard mit Fast Application

Der JobShop ermöglicht eine durchgängig mobil optimierte Bewerbung – ohne unnötige Hürden wie Registrierungszwang oder komplizierte Formulare. Das senkt die Einstiegsschwelle genau dort, wo die Zielgruppe unterwegs ist: am Smartphone.

Orientierung trotz Vielfalt: Zentralisierung des Ausbildungsangebots

Statt viele einzelne Seiten und Prozesse zu pflegen, bündelt Fraport alle Ausbildungsberufe übersichtlich an einem Ort. Das erleichtert die Orientierung besonders für Schüler:innen, die sich häufig zum ersten Mal mit Berufsbildern, Anforderungen und Perspektiven auseinandersetzen.

Fokussierte Kampagnensteuerung

Anstatt auf eine unübersichtliche Vielzahl an Kanälen zu setzen, etablierte Fraport ein klares Setup und leitete Interessierte konsequent auf die JobShop-Karriereseite weiter. Ergebnis: weniger Streuverluste, klare Messbarkeit, bessere Steuerung. Das funktioniert nicht nur online, sondern auch offline, beispielsweise per QR-Code, der direkt auf den JobShop verlinkt.

Ergebnisse

Die Umstellung auf maximale Einfachheit und Mobile-First-Optimierung zeigt schnell Wirkung: Die Anzahl der Azubi-Bewerbungen ist auf Rekord-Niveau gestiegen, trotz sinkendem Markttrend.

  • Steigerung des Bewerbungsvolumens: Im Januar 2026 verzeichnet Fraport 5.229 Bewerbungen für die Berufsausbildung und das duale Studium. Das sind fast 2.000 Bewerbungen mehr als 2024 und eine Steigerung von +1.000 Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr.
  • Schneller bewerben: Deutlich reduzierte „Time-to-Apply“ durch mobil optimierten Prozess und Fast Application im JobShop. Eine besonders hohe Resonanz kann bei Jahrgängen ab 2025 beobachtet werden.
  • Datenbasierte Steuerung: Der JobShop ist nicht nur Zielseite, sondern auch Analyse-Tool. Das Recruiting-Team sieht klar, welche Kanäle funktionieren und wo Bewerbende abspringen. Das bietet eine klare Grundlage für effiziente Budgetallokation.
  • Zielgruppen-Passung: Der Bewerbungs-Prozess entspricht genau dem Nutzungsverhalten der Zielgruppe (mobile Nutzung, schnelle Bewerbung, niedrige Hürden) und sichert damit die Pipeline für kritische operative Rollen. Zusätzlich erleichtert der JobShop die Orientierung und Informationsfindung für Auszubildende.

Von allen Bewerbenden werden jährlich rund 100 junge Talente in der Berufsausbildung eingestellt.

Fazit

Fraport zeigt, was im schrumpfenden Bewerbermarkt entscheidend ist: Nicht die höchste Kanalanzahl gewinnt, sondern die beste Candidate Experience und Anpassung der Maßnahmen an die Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten. Durch konsequentes Mobile First Recruiting, den Abbau von Hürden und einen zentralen Recruiting-Hub kann Fraport gegen den Markttrend wachsen und die Nachwuchspipeline für den operativen Flughafenbetrieb nachhaltig stärken.

Pascal Geber, Vice President Talent Acquisition @Fraport

„Wir sehen ganz klar: Die Einfachheit der Bewerbung macht den Unterschied. Wenn über 90 % der Bewerbungen über das Smartphone kommen, müssen Prozesse genau dafür gebaut sein. Mit dem JobShop haben wir genau das erreicht und die Bewerberzahlen sprechen für sich.“

The Company

The Challenge

The Solution

The Implementation

The Results Speak for Themselves

+1.000 Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr:

Deutlich reduzierte „Time-to-Apply“ für Bewerbende:

Anzahl der Azubi-Bewerbungen auf Rekord-Niveau:

Continued Success and Growth

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