Customer stories
Coffee Fellows

Von der Bewerberin zur Head of HR: Wie Coffee Fellows über WhatsApp recruitiert

Share:
Jede 4. Einstellung über WhatsApp, 14 Einstellungen in den ersten zwei Monaten nach Go-Live
82 % Abschlussquote im WhatsApp-Interview, klassische Bewerbungsformulare erreichen 20-30 %
Rund 170 Bewerbungen in den ersten 30 Tagen, 101 davon über den Kleinanzeige Service

Alicia Dollschon hat sich selbst über WhatsApp bei Coffee Fellows beworben, vom Handy aus und ohne Anschreiben. Bei der Jobsuche sah sie dort einen Button für die WhatsApp-Bewerbung auf der Karriereseite und probierte den Kanal direkt aus. „Da war ich sowieso am Handy und dachte: ach cool, da muss ich nicht erst den Laptop rausholen und meinen Lebenslauf suchen.“ Sie startete den Dialog, lud ihre Unterlagen direkt vom Handy hoch, ein Anschreiben war nicht nötig. Kurz darauf rief ihre spätere Chefin an. Heute sitzt sie auf der anderen Seite und verantwortet als Head of HR unter anderem genau den Kanal, über den sie damals eingestiegen ist.

Coffee Fellows beschäftigt rund 800 Mitarbeitende und betreibt Coffeeshops an sehr unterschiedlichen Standorten, von Innenstadtlagen bis zu Autobahnraststätten. Die Zielgruppe im Recruiting ist klar umrissen: Sie suchen überwiegend Blue-Collar-Rollen für den Verkauf und sprechen dabei eine eher junge Zielgruppe an, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 20 bis 30 Jahren. Genau diese Zielgruppe setzt sich nicht abends an den Laptop, um Lebenslauf und Anschreiben zusammenzustellen. „Die Leute wollen sich so schnell wie möglich bewerben“, sagt Alicia. „Ich bin mir zu 90 Prozent sicher, dass WhatsApp für die meisten davon der einfachste Weg ist.“

Der JobShop von Coffee Fellows (www.coffee-fellows.com/karriere)

Herausforderungen

Die WhatsApp Bewerbung war früher schon einmal bei Coffee Fellows etabliert und funktionierte gut. Aufgesetzt wurde sie im Frühjahr 2023, von Beginn an mit automatischer Übersetzung der Interviews. Mit dem Wechsel des Bewerbermanagementsystems von d.vinci auf Personio fiel sie jedoch weg, da die Schnittstelle verloren ging. Für das Recruiting-Team bedeutete das einen Rückschritt an genau der Stelle, an der die Bewerbung bisher am reibungslosesten funktioniert hatte.

Hinzu kommen zwei strukturelle Herausforderungen, die für die Systemgastronomie typisch sind. Erstens die Standorte: An Raststätten oder in ländlichen Lagen ist die erreichbare Zielgruppe sehr klein. Zweitens die die für die Gastronomie typische Fluktuations-Rate, durch welche Stellen immer wieder neu besetzt werden müssen.

Alicia setzte sich intern dafür ein, die WhatsApp-Bewerbung zurückzuholen. Ihr Argument gegenüber der Geschäftsführung war kein Marketing-Argument, sondern ein Effizienz-Argument: Wenn im Dialog alles vorab abgefragt wird, was das Team wissen muss, sinkt der manuelle Aufwand der Area Manager deutlich und sie können sich mehr um das wirklich wichtige kümmern: Den operativen Erfolg unserer Shops und Hotels! „Es wird alles vorab abgefragt, was wir wissen müssen. Es ist alles drin, die Bewerbungen kommen schnell rein. Und so sparen wir am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Geld.“

Als früherer PtchYou Kunde entschied sich Coffee Fellows für den talentsconnect ChatAgent als Paket aus drei Bausteinen: die Bewerbung über WhatsApp direkt aus der Stellenanzeige, einen KI-gestützten WebChat auf der Karriereseite, der Kandidat:innen zu passenden Stellen führt, sowie die Anbindung an Kleinanzeigen.de als zusätzlichen Reichweitenkanal. Angebunden ist alles über eine Schnittstelle an Personio als Bewerbermanagementsystem. Ein wichtiges Kriterium war außerdem die automatische Mehrsprachigkeit, weil Kandidat:innen so in ihrer eigenen Sprache bewerben können, was die Hürde sich zu bewerben zusätzlich denkt.

Implementierung

Entscheidend für die Wirkung der WhatsApp Bewerbung und der hohen Qualität der eingehenden Bewerbungen war die Vorarbeit am Dialog selbst. Coffee Fellows hat vorab genau definiert, welche Informationen im Chat abgefragt werden und auf welche nicht verzichtet werden kann. Der Lebenslauf ist dabei bewusst eine Pflichtangabe geblieben, obwohl das nachweislich zu Abbrüchen führt, sorgt die Abfrage durchgängig für eine hohe Qualität der eingehenden Bewerbungen. Der Dialog wird laufend nachgeschärft. Im Juli 2026 wurde die Aufforderung zum Selfie-Upload entfernt, nachdem die Reporting-Daten zeigten, dass an dieser Stelle Bewerbungen abbrachen und das Foto für die Auswahl ohnehin nicht relevant war. „Damit konnten wir die Qualität eigentlich selbst steuern, durch euer Tool“, sagt Alicia. 

Bemerkenswert ist, wie schlank Coffee Fellows den Kanal betreibt. Es läuft kein Paid-Budget auf die WhatsApp-Bewerbung und keine eigene Social-Media-Kampagne. Der Kanal läuft einfach organisch über die Karriereseite und die Stellenanzeigen mit, ergänzt um die im Paket enthaltene Ausschreibung auf Kleinanzeigen.de.

Continues Success and Growth

Der Kanal liefert von Anfang an belastbare Zahlen. In den ersten 30 Tagen nach dem erneuten Go-Live im Frühjahr 2026 gingen rund 170 Bewerbungen ein. 101 davon kamen über Kleinanzeigen.de, einem Kanal, der im ChatAgent-Paket enthalten ist.

Besonders deutlich zeigt sich die Wirkung des Dialogformats bei der Abschlussquote: Von den Kandidat:innen, die das WhatsApp-Interview starten, schließen 82 Prozent es vollständig ab, inklusive Lebenslauf. Klassische Bewerbungsformulare werden im Vergleich nur zu 20 bis 30 Prozent ausgefüllt.

Bis Ende Juni 2026, rund zwei Monate nach Go-Live, wurden daraus 14 Einstellungen generiert. Das entspricht etwa einem Viertel aller Einstellungen von Coffee Fellows in diesem Zeitraum, ohne dass Coffee Fellows dafür zusätzliches Media-Budget einsetzen muss.

Auch der Einstieg in den Dialog funktioniert. Mitte Juli 2026 führten 336 Klicks auf den ChatAgent innerhalb von 30 Tagen zu 130 abgeschlossenen Bewerbungen, das entspricht einer Conversion von 39 Prozent.

Bei der Bewerbungsqualität fällt Alicias Urteil deutlich aus: „erstaunlich gut“. Der Schlüssel dafür liegt in der Vorqualifizierung. „Wenn du super viele Bewerbungen hast, aber dir fehlen die ganzen Informationen, dann hast du einen starken manuellen Aufwand“, sagt sie. Genau den wollte das Team einsparen.

Alicia Dollschon, Head of HR @ Coffee Fellows

Als besonders wertvoll bewertet Coffee Fellows die Mehrsprachigkeit. Kandidat:innen können schreiben, wie sie schreiben wollen, auch mit Schreibfehlern, der Chat versteht sie trotzdem. Für eine Zielgruppe, die zu großen Teilen aus jungen Menschen besteht und in der Deutsch nicht immer die erste Sprache ist, ist das ein echter Hebel.

„Ich habe mich damals selbst über WhatsApp bei Coffee Fellows beworben. Ich war sowieso am Handy. Heute verantworte ich genau diesen Kanal. Das ist schon ein Full-Circle-Moment.“

The Company

The Challenge

The Solution

The Implementation

The Results Speak for Themselves

Jede 4. Einstellung über WhatsApp, 14 Einstellungen in den ersten zwei Monaten nach Go-Live:

82 % Abschlussquote im WhatsApp-Interview, klassische Bewerbungsformulare erreichen 20-30 %:

Rund 170 Bewerbungen in den ersten 30 Tagen, 101 davon über den Kleinanzeige Service:

Continued Success and Growth

No items found.

Weitere Erfolgsgeschichten von talentsconnect

Von der Bewerberin zur Head of HR: Wie Coffee Fellows über WhatsApp recruitiert

In den ersten 30 Tagen nach dem Go-Live bringt der ChatAgent rund 170 Bewerbungen bei einer Abschlussquote von 82 Prozent. In den ersten zwei Monaten entstehen daraus 14 Einstellungen, rund ein Viertel aller Einstellungen in diesem Zeitraum.

Erfolgsgeschichte lesen

+53 % Bewerbungen: So verdoppelt OBI Österreich seine Recruiting-Performance

OBI Österreich zeigt, wie ein flächendeckender Einzelhändler mit dem richtigen digitalen Fundament sein Recruiting skalieren kann – bundeslandübergreifend und über alle Zielgruppen hinweg. Die Karriereplattform ist nicht mehr nur ein Kanal für Shopfloor-Stellen, sondern ein echter Magnet für Fachkräfte aus Verkauf und Zentrale zugleich.

Erfolgsgeschichte lesen

Niedrigschwellig bewerben, gezielt qualifizieren: Recruiting bei der Walbusch-Gruppe

Die Walbusch-Gruppe zeigt, dass modernes Retail-Recruiting zwei Dinge gleichzeitig leisten muss: niedrigschwellig genug sein, um Bewerbungen zu generieren und strukturiert genug, um die richtigen Talente zu identifizieren. Die Kombination aus JobShop und WhatsApp-Bewerbung schafft genau diese Balance.

Erfolgsgeschichte lesen

HR als strategisches Profit-Center: 12,2x ROI bei EDEKA Nord

EDEKA Nord zeigt, was möglich ist, wenn Recruiting nicht isoliert, sondern als Teil einer strategischen HR-Transformation gedacht wird. Die Kombination aus JobShop und ChatAgent löst dabei spezifische Zielgruppen-Probleme und schafft einen messbaren Business-Impact.

Erfolgsgeschichte lesen

Award-Winning Recruiting mit dem JobShop: Wie Evonik das Azubi-Recruiting transformiert

Evonik zeigt, wie Azubi-Recruiting auch unter schwierigen Marktbedingungen gelingt – mit einer durchdachten digitalen Candidate Journey und einer zielgruppenspezifischen Schülerkarriereseite, die junge Talente dort abholt, wo sie stehen. Der talentsconnect JobShop bildet dabei das Herzstück: skalierbar, pflegeleicht und messbar erfolgreich – bestätigt durch die stetigen sehr guten Ergebnisse der Potential Park Studie.

Erfolgsgeschichte lesen

Wie E/D/E mit dem JobShop schneller, autonomer und datenbasierter rekrutiert

Das E/D/E zeigt, wie eine smarte Karriereplattform auch ohne spektakuläre Kennzahlen echten Mehrwert schafft: durch Autonomie, Transparenz und Handlungsfähigkeit im Recruiting-Alltag. Der JobShop hat die Abhängigkeit von externen Dienstleistern beseitigt, das Performance-Tracking greifbar gemacht und die Grundlage für eine kontinuierliche Optimierung der Candidate Journey gelegt.

Erfolgsgeschichte lesen

Mobile First als Schlüssel zu +1.000 Azubi-Bewerbungen bei Fraport

Fraport zeigt, was im schrumpfenden Bewerbermarkt entscheidend ist: Nicht die höchste Kanalanzahl gewinnt, sondern die beste Candidate Experience und Anpassung der Maßnahmen an die Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten. Durch konsequentes Mobile First Recruiting, den Abbau von Hürden und einen zentralen Recruiting-Hub kann Fraport gegen den Markttrend wachsen und die Nachwuchspipeline für den operativen Flughafenbetrieb nachhaltig stärken.

Erfolgsgeschichte lesen

Ausbildung als Wachstumshebel: Wie GEERS den Beruf als Hörakustiker:in sichtbar macht

GEERS zeigt, dass Azubi-Recruiting auch in einem erklärungsbedürftigen Handwerksberuf funktioniert, wenn man Zielgruppe und Ansprache konsequent neu denkt. Mit dem JobShop als Orientierungsplattform gewinnen sie mehr Schülerinnen und Schüler deutlich früher im Recruiting-Jahr, was mehr Planungssicherheit und langfristig Wachstum mit sich bringt.

Erfolgsgeschichte lesen

Wie Unique Bewerbungshürden abbaut und 74.000 Bewerbungen generiert

Mit dem ChatAgent hat Unique das Recruiting nachhaltig transformiert. Allein im letzten Jahr konnten sie über 14.000 Bewerbungen generieren – bei einer Conversion Rate von über 30 %. Besonders die automatische Übersetzung in über 30 Sprachen ist für sie ein echter Gewinn.

Erfolgsgeschichte lesen
Jetzt unverbindlich beraten lassen

Bringe dein HR aufs nächste Level

Mit unserer innovativen HR-Software bringst du mehr Effizienz in dein Personalmanagement – von der Talentakquise bis zur Mitarbeiterbindung. Dank datenbasierter Insights triffst du fundierte Entscheidungen, die dein HR nachhaltig voranbringen. So sparst du nicht nur Zeit und Kosten, sondern sicherst dir auch die besten Talente am Markt.