Unternehmensbeschreibung
GEERS gehört seit 2016 zur internationalen Sonova-Gruppe, die weltweit über 18.000 Mitarbeitende beschäftigt. Mit ca. 700 Fachgeschäften und rund 2.500 Mitarbeitenden gehört GEERS zu den größten Anbietern in der Hörakustik in Deutschland.
Eine Besonderheit der Hörakustik-Branche macht das Recruiting hier zu einem entscheidenden geschäftskritischen Faktor: Damit eine Filiale handwerklich arbeiten darf (z. B. Hörsysteme anpassen), muss eine Person mit Hörakustik-Meisterqualifikation als verantwortliche Betriebsleitung dahinterstehen und bei diesen Leistungen auch vor Ort sein. Viele Auszubildende übernehmen nach der Ausbildung als Gesell:innen Verantwortung und entwickeln sich anschließend in Richtung Hörakustik-Meister:in weiter.
Das heißt für GEERS: Ausbildung ist nicht einfach nur „nice to have“, sondern eine wichtige Voraussetzung für den alltäglichen Geschäftsbetrieb und das künftige Wachstum des Unternehmens.

Herausforderungen
Der Markt für Hörakustik wächst – vor allem durch die demografische Entwicklung. Gleichzeitig steht GEERS im Recruiting vor dem Problem, dass viele Schüler:innen den Beruf als Hörakustiker:in gar nicht kennen und er auf den ersten Blick als nicht besonders „spannender“ oder interessanter Ausbildungsberuf wirken könnte.
Speziell im Azubi-Recruiting stand GEERS vor diesen Herausforderungen:
- Mangelnde Sichtbarkeit des Ausbildungsberufs: Schüler:innen können sich oft nicht vorstellen, was man in dem Job eigentlich macht, wie der Alltag als Hörakustiker:in aussieht und warum der Beruf relevant ist. Zudem kennen viele Schüler:innen den Ausbildungsberuf Hörakustiker:in erst gar nicht – der Beruf muss der Gen Z also nicht nur erklärt, sondern erst einmal sichtbar gemacht werden.
- Ineffektive Vorauswahl der Kandidat:innen: Klassische Auswahlkriterien wie Schulnoten sagen wenig über den tatsächlichen Erfolg in der Ausbildung aus, da der Beruf ein hohes Level an sozialer Kompetenz voraussetzt. Weg von formalen Kriterien wie dem Schulabschluss allein, hin zu einer Fokussierung auf Potenzial, Motivation und den „Cultural Fit“.
- Komplexes Anforderungsprofil: Die Ausbildung stellt hohe fachliche und soziale Anforderungen, die durch den hohen Erklärungsbedarf in klassischen Stellenanzeigen schwer zu vermitteln sind.
- Flächendeckender Bedarf: Personal wird in ganz Deutschland gesucht, allerdings gibt es für den Ausbildungsberuf als Hörakustiker:in nur wenige Berufsschulen in ganz Deutschland. Nahezu alle Azubis entscheiden sich für die Berufsschule in Lübeck, was die Ausbildung für viele zur Umzugsentscheidung macht – zumindest für eine begrenzte Zeit. Für GEERS bedeutet das: mehr Erklärungsbedarf, mehr Orientierung und vor allem mehr Vertrauen schaffen, damit sich junge Menschen sicher fühlen, diesen Schritt zu gehen.
Durch diese Herausforderungen war klar: Es benötigt eine Möglichkeit, den potenziellen Auszubildenden einen Informationskanal zur Verfügung zu stellen und die Bewerbung gleichzeitig niedrigschwellig zu gestalten, um den Anforderungen der Gen Z entgegenzukommen.

Die Lösung & Implementierung
Da über 90 % der Auszubildenden übernommen werden, definierte GEERS die Ausbildung als eine der wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung von Fach- und Führungskräften. Dazu muss die Nachwuchsgewinnung gezielt gestärkt werden.
Kern der Lösung ist der Einsatz des talentsconnect JobShops als zentrale Karriereseite und Haupteinstiegspunkt für alle Bewerbungen.
Besonders entscheidend waren dabei folgende Benefits:
- Candidate Experience: Bewerben soll für junge Zielgruppen so intuitiv sein wie andere digitale Entscheidungen – klar, verständlich, schnell, Mobile-First. Der JobShop überzeugt dabei nicht nur durch seine Optik und mobile Nutzbarkeit, sondern vor allem durch die zugrunde liegende E-Commerce-Logik.
- Messbarkeit: Vorher fehlte eine verlässliche Auswertung. Der JobShop ermöglicht sauberes Tracking und verbindet Candidate Experience mit Datenqualität. Durch die direkte Anbindung an das ATS ermöglicht er das Tracking von UTM-Quellen – von Klick- und Bewerbungszahlen bis hin zur erfolgreichen Einstellung. Anhand dieser Daten kann GEERS die Recruiting-Maßnahmen gezielt steuern: Welche Einstiege und Kanäle funktionieren, welche Inhalte werden wirklich gelesen und an welchen Stellen springen potenzielle Auszubildende ab.
- JobShop als Orientierungsfläche: Der JobShop dient nicht nur als reine Stellenliste, sondern bietet als tragendes Element im Recruiting-Prozess eine strukturierte Darstellung des Berufsbildes. Er gibt transparente Einblicke in die Anforderungen und Perspektiven als Hörakustiker:in. Dabei wird die Karriereseite als zentraler Einstiegspunkt für alle Kanäle genutzt – egal ob junge Talente über Social Media, Karrieremessen oder Events auf GEERS aufmerksam werden.
- Niedrigschwelliger Zugang: Der Bewerbungsprozess wurde so gestaltet, dass Hürden abgebaut werden. Der Fokus liegt darauf, Potenzial sichtbar zu machen, statt Bewerbende durch harte Filter frühzeitig auszuschließen. Zusätzlich führt der dahinterliegende E-Commerce-Gedanke zu einer höheren Conversion-Rate bei der Bewerbung.

Die Ergebnisse
Die Umstellung auf den JobShop zeigt bereits nach kurzer Zeit messbare Effekte – sowohl in der Nutzung als auch in der Qualität der Candidate Journey.
Mehr als doppelt so viele Bewerbungen sowie tatsächliche Einstellungen
In den vergangenen drei Jahren hat sich die Anzahl der eingehenden Bewerbungen pro Geschäftsjahr mehr als verdoppelt. Daraus resultiert auch ein Anstieg der Hirings. Pro Ausbildungsjahr hat sich die Anzahl der tatsächlichen Einstellungen ebenfalls mehr als verdoppelt.
Erhöhte Besucherzahl und Verweildauer auf der Karriereseite
Auch beim Nutzungsverhalten zeigt sich, dass GEERS den Zugang zur Gen Z realitätsnah und effizient gestaltet hat. Während viele Recruiting-Plattformen davon ausgehen, dass große Entscheidungen eher am Laptop getroffen werden, funktioniert der JobShop bei GEERS überdurchschnittlich gut mobil. Die Seite ist konsequent Mobile-First aufgebaut, was sich auch in den Zugriffen und der Verweildauer widerspiegelt. Diese liegt fast 50 % über dem Benchmark! Das ist ein starkes Signal dafür, dass sich die Zielgruppe tatsächlich mit dem Berufsbild auseinandersetzt.
GEERS gewinnt insgesamt mehr Auszubildende und erreicht sie deutlich früher im Recruiting-Jahr
Damit entsteht mehr Planungssicherheit für die Standorte und eine stabilere Grundlage, um Ausbildung als strategischen Wachstumsmotor langfristig abzusichern.
Fazit
GEERS zeigt, wie Azubi-Recruiting in einem erklärungsbedürftigen Handwerksberuf funktionieren kann, wenn man alte Denkmuster verlässt, seine Zielgruppe kennt und diese gezielt ansprechen kann. Durch den Einsatz des JobShops als Orientierungsplattform gelingt es, Schülerinnen und Schüler nicht über Noten, sondern über Inhalte und Perspektiven zu gewinnen. Das Ergebnis zeigt sich in einem verlässlicheren Zulauf an Nachwuchskräften und damit auch in mehr Planungssicherheit sowie dem langfristig gesicherten Wachstum. Gleichzeitig wird der Erfolg endlich messbar und GEERS kann Aufmerksamkeit nicht nur aufbauen, sondern auch nachvollziehen, welche Maßnahmen wirklich Wirkung zeigen.
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„Bei uns ist es wichtig, den Beruf für Auszubildende verständlich zu machen und das Potenzial sichtbar werden zu lassen. Genau dafür brauchten wir eine Plattform, die Orientierung gibt und Wirkung messbar macht – in Kombination mit einem einfachen Bewerbungsweg, der zur Zielgruppe der Auszubildenden passt.“
The Company

The Challenge
The Solution
The Implementation
The Results Speak for Themselves
Continued Success and Growth
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