Iris Bohnet, Harvard-Professorin und Autorin des Buches „What Works“ meint: „Bewerbungsgespräche vom alten Schlag wird es in 10 Jahren nicht mehr geben.“ Doch damit adressiert sie nur ein Format in der gesamten Personalauswahl. Tatsächlich muss der Wandel viel weiter greifen, damit das Recruting der Zukunft sein volles Potenzial entfalten kann.

Fakten statt Floskeln – Potentialbewertung von Bewerbern muss mehr leisten, als Vorurteile zu eliminieren und Performance im Bewerbungsgespräch abzubilden.

Im Interview zeigt Iris Bohnet, dass der heutige Verlauf der Personalauswahl zahlreiche Fallen für potentielle Fehlentscheidungen enthält. Den Schlüssel zu einer erfolgreichen Personalentscheidung sieht sie in einem vorurteilsfreien Auswahlprozess, der nur durch eine konsequente Implementierung von HR Technologie gestaltet werden kann.

Ihre Forderung nach einer daten- und faktenbasierten Personalauswahl, die nicht durch Sympathiewerte, Vorurteile und das vermeintliche Bauchgefühl fehlgeleitet wird, ist angebracht. Doch es geht um weit mehr als um die Abschaffung überholter Gesprächsformate.

Dem Recruitingmarkt fehlt es nicht an Innovationen, es fehlt an einer ganzheitlichen Neuausrichtung veralteter Prozesse und Denkweisen. Doch was bedeutet es, die Personalauswahl systematisch zu verändern und einen optimalen Entscheidungsprozess zu gestalten? Talents Connect verfolgt als Innovator im Feld des Recruiting Management einen holistischen Ansatz mit qualitativen wie funktionalen Mehrwerten über den gesamten Recruitingprozess hinweg.

Ein revolutionärer Recruitingprozess muss ganzheitlich orientiert sein und von Beginn an die Maximierung der Qualität von Stellenbesetzungen fokussieren.

Für Talents Connect beginnt diese Fokussierung bereits in der ersten Orientierung und Vorqualifikation von Berufseinsteigern. Wie lässt sich schon möglichst frühzeitig eine maximale und realistische Motivation zum ausgeschriebenen Job bewerten? Technologie kann hier einen gewichtigen Beitrag leisten. Eine Technologie, die nicht Analysen mit Bauchgefühl verbindet, sondern stattdessen motivatorische, wie auch qualifikatorische Faktoren effektiv messbar und damit im Bewerbungsprozess für Recruiter und Bewerber handhabbar macht.

Talents Connect setzt mit seinem Jobfinder genau hier an, indem die verwendeten Algorithmen und Fragelogiken die Bewerberpotenziale in direkten Abgleich mit den Anforderungen der profilierten Stelle bringen. So entsteht – insbesondere bei Berufseinsteigern – ein Match zwischen Kandidaten und Stelle, der über den Abgleich von Zeugnis und Lebenslauf weit hinausreicht. Der frühe und intelligente Einsatz von Technologie hilft so, wertvolle und vor allem faktenbasierte Aussagen über potentielle Mitarbeiter zu treffen.

Matchingtechnologie statt Kandidatenvergleich – Qualität trifft Geschwindigkeit.

Die Talents Connect Matchingtechnologie basiert auf einem Algorithmus, der höhere Geschwindigkeit im Recruitingverlauf mit höherer Qualität im Profilierungsergebnis verbindet. Ein neutraler Match, der das Kompetenzprofil des Kandidaten ganzheitlich analysiert, zeigt Kandidaten und Unternehmen, welche Position am besten zu den tatsächlichen Persönlichkeitsmerkmalen, der eigenen Motivation, aber auch Qualifikation passt und somit die größten Erfolgschancen verspricht. Frei von Stereotypen und unbewussten Präferenzen.
Ein bereits mit dem Erstkontakt einsetzender, holistischer Qualifikationsprozess mit diesen Funktionalitäten ist bislang einzigartig. Hier werden bereits frühzeitig die ersten Weichen für die spätere positive Employee Experience und Mitarbeiterführung gestellt. Im Ergebnis können so durch den Einsatz des Talents Connect Jobmatchings nachhaltig Cost per Applicant, Time to Hire und
Cost per Hire optimiert werden.

Die Bewerbung der Zukunft muss als konsequent nutzerfokussierter, flüssiger Prozess von Erstorientierung bis Einstellung für Recruiter und Bewerber gedacht werden.

Bohnet verdeutlicht mit ihrer Forschung und Forderung, welchen Herausforderungen Unternehmen im Recruitingprozess gegenüber stehen. Dabei nimmt sie ausschließlich die Unternehmensperspektive ein. Im Kampf um Talente definieren aber zunehmend die Bewerber, zu welchen Bedingungen sie mit Unternehmen in Kontakt treten und sich im Bewerbungsprozess engagieren wollen.

Heutige Berufseinsteiger sind durchaus anspruchsvoll. Sie erwarten selbstverständlich mobil-optimierte Bewerbungsverfahren, schnelle, persönliche und unmittelbare Rückmeldung, wie auch realistische, authentische Informationen zur Unternehmenskultur und Werten! Diese Bewerberansprüche dürfen von Unternehmen nicht vernachlässigt werden. Mehrstufige, relevante und flüssige Kommunikation während des Bewerbungsprozesses ohne steigenden Prozessaufwand heißt das Spiel, in dem Unternehmen zukünftig noch deutlich besser punkten müssen.

Die Talents Connect Recruiting Suite ermöglicht, Talenten objektiver und schneller auf Augenhöhe zu begegnen und dabei ihre tatsächlichen Potentiale zu erkennen, statt sie in einem linear abgestuften, langwierigen Bewerbungsprozess frühzeitig zu verschleissen. Mit sehr konkreten Resultaten: bis zu 20% mehr passende Berufseinsteiger bei gleichzeitiger Senkung der Mediakosten um bis zu 50%!

Die Bewerbung der Zukunft vollzieht sich durchgängig technologiegestützt und vereint effiziente Prozesse mit hohem Joy of Use.

Ein radikaler Wandel hin zu neutralen und digitalen Tools und Strukturen ist unabdingbar, wenn Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben wollen. Doch stabiler Wandel vollzieht sich nur dort, wo stabile Verhaltensänderungen erreicht werden. Dabei spielt Anwenderfreundlichkeit die entscheidende Rolle.

Anspruch aller Lösungen in der Talents Connect Recruiting Suite ist daher nicht nur „Ease of Use“, sondern regelrechter „Joy of Use“ für Recruiter und Bewerber. Attraktives Employer Branding, flüssige Abläufe, Endgeräteunabhängigkeit, Entlastung durch automatisierte Standardprozesse, intuitive Bedienbarkeit und nicht zuletzt die reibungslose Integration der Talents Connect Produkte in die bestehenden Softwaresysteme. Das sind nur einige Aspekte einer konsequenten Nutzerorientierung, die die tatsächliche Anwendung von Innovation, den tatsächlichen Wandel ermöglicht.

Darum erlaubt der Talents Connect Jobfinder Bewerbern, innerhalb von nur 4 Minuten eine relevante Erstbewerbung auf spezifische Stellenangebote zu matchen und sie per Fast Track Application jederzeit und von überall an das Unternehmen zu senden. Darum reduziert der Jobfinder für das Unternehmen die Anzahl der Fehlbewerbungen um rund 25% – und spart so für alle noch folgenden Prozesstufen enormen Aufwand, während die Conversion Rate von Interessenten zu Bewerbern auf bis zu 20% ansteigt! Und darum lässt sich der angestrebte Joy of Use durchaus auch in harten betriebswirtschaftlichen Größen messen.

Die Bewerbung der Zukunft führt als effiziente Symbiose aus menschlicher Urteilskompetenz und künstlicher Intelligenz zu optimalen Ergebnissen.

Bohnets reduzierte Betrachtung der notwendigen Minimierung von Vorurteilen verpasst eine ganzheitliche Betrachtung des Recruitingprozesses. Talents Connect betrachtet den digitalen Wandel des Recruitings umfassender. Daher liegt für uns die zentrale Herausforderung in der reibungslosen Zusammenarbeit aller wichtiger Akteure, Tools und Systeme des Recruitingprozesses – Bewerber, Unternehmen und Technologie.

Für uns muss HR Technologie darauf ausgerichtet sein, beiden Seiten Vorteile zu verschaffen, indem sie eine frühzeitige Erkennung von motivatorischen und qualifikatorischen Grundpassungen in einem relevanten Match verdichtet und einen effizienteren Bewerbungsprozess ermöglicht.

HR, das frühzeitig die richtigen Talente für sich gewinnen will, muss mehr verändern, als lediglich auf die alten Bewerbungsgespräche zu verzichten. Es wird darum gehen, die nützlichsten Technologien in den gesamten Recrutingverlauf zu implementieren und in ein Gespräch auf Augenhöhe mit Bewerbern zu treten, statt diese nur oberflächlich zu bewerten. Erst wenn Bewerbern, Unternehmen und Technologie im Gleichklang gleichberechtigt und miteinander Betrachtung finden, kann die Personalarbeit der Zukunft von nachhaltigen und effizienten Auswahlprozessen profitieren.

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